Internet Chicks bezeichnet je nach Kontext entweder weibliche Online-Creatorinnen oder die englischsprachige Website internetchicks.com. Bei der konkreten Domain handelt es sich um ein Erwachsenenangebot, das Beiträge über Darstellerinnen und Creatorinnen sowie Verweise auf externe Inhalte veröffentlicht.
Die Plattform ist ausschließlich für Erwachsene vorgesehen. Sicherheitsanbieter haben die Domain mit Riskware, unerwünschten Programmen, Adware und Weiterleitungen zu potenziell betrügerischen Seiten in Verbindung gebracht.
Hinzu kommen offene Fragen zu Betreibertransparenz, Datenschutz, Urheberrechten und möglichen nicht autorisierten Veröffentlichungen. Nutzer sollten Warnungen ihrer Sicherheitssoftware daher ernst nehmen und keine Downloads, Benachrichtigungen oder ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen bestätigen.
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ToggleWas bedeutet der Begriff „Internet Chicks“?
Der englische Ausdruck „Internet Chicks“ besitzt keine einheitliche oder offiziell anerkannte Definition. Das Wort „chicks“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für junge Frauen und kann je nach Kontext locker, abwertend oder sexualisierend wirken. Zusammen mit „Internet“ kann der Ausdruck allgemein Frauen beschreiben, die durch soziale Netzwerke, Streaming, digitale Unterhaltung oder eine eigene Online-Marke bekannt geworden sind.
In diesem allgemeinen Sinn werden damit beispielsweise Influencerinnen, Models, Streamerinnen, Video-Creatorinnen oder Unternehmerinnen bezeichnet. Sie bauen ihre Reichweite auf Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube, Twitch oder kostenpflichtigen Abonnementdiensten auf. Diese Verwendung des Begriffs hat jedoch keine klaren Grenzen und sollte nicht mit einer bestimmten Firma oder Organisation verwechselt werden.
Ein großer Teil der Suchanfragen nach „Internet Chicks“ bezieht sich allerdings auf die gleichnamige beziehungsweise nahezu gleichnamige Domain internetchicks.com. Diese Website positioniert sich nicht als gewöhnliches Magazin über die Creator Economy. Ihre Nutzungsbedingungen sprechen ausdrücklich von sexuell expliziten Inhalten und legen ein Mindestalter von 18 Jahren beziehungsweise das im jeweiligen Land geltende Volljährigkeitsalter fest.
Daneben existieren ähnlich geschriebene Domains, Blogs und Social-Media-Konten, die den Begriff für Themen wie Personal Branding, Influencer-Marketing oder digitale Karrieren verwenden. Eine ähnliche Schreibweise bedeutet nicht, dass diese Angebote zusammengehören. Vor dem Öffnen eines Suchergebnisses sollte deshalb die vollständige Internetadresse kontrolliert werden.
Internet Chicks im Überblick
Die öffentlich erreichbaren Dokumente der Plattform geben einen grundlegenden Eindruck davon, wie das Angebot aufgebaut ist. Sie liefern jedoch keine vollständige Antwort auf die Frage, wer die Website tatsächlich betreibt oder welche internen Prüfverfahren für veröffentlichte Inhalte gelten.
| Merkmal | Öffentlich erkennbare Information |
|---|---|
| Bezeichnung | Internet Chicks |
| Bekannte Domain | internetchicks.com |
| Sprache | Überwiegend Englisch |
| Art des Angebots | Erwachsenenwebsite und Link-Aggregator |
| Mindestalter laut Nutzungsbedingungen | 18 Jahre oder geltendes Volljährigkeitsalter |
| Typische Bereiche | Trends, Darstellerinnen, Kategorien und externe Angebote |
| Registrierung | Für Teile des Angebots möglicherweise nicht erforderlich |
| Finanzierung | Vermutlich Werbung, Partnerlinks und Weiterleitungen |
| Cookies und Tracking | Laut Datenschutzerklärung möglich |
| Betreibertransparenz | Begrenzte öffentlich sichtbare Angaben |
| Uploads beziehungsweise Einträge | Laut Richtlinien können Nutzer Inhalte oder Einträge übermitteln |
| Löschverfahren | Kontakt- und DMCA-Verfahren werden angeboten |
| Sicherheitsbewertung | Von Malwarebytes mit Riskware in Verbindung gebracht |
Diese Übersicht ist keine Qualitätsbestätigung. Angaben in Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen sind zunächst Selbstauskünfte des jeweiligen Anbieters. Sie beweisen nicht automatisch, dass alle veröffentlichten Inhalte rechtmäßig lizenziert sind oder sämtliche Datenschutzvorgaben eingehalten werden.
Ebenso sagt eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung wenig über die Seriosität einer Website aus. HTTPS schützt grundsätzlich die Übertragung zwischen Browser und Server. Es bestätigt aber weder die Identität des Betreibers noch die Qualität von Werbung, Downloads und externen Links.
Welche Inhalte und Funktionen bietet die Plattform?
Internet Chicks ordnet Beiträge nach Darstellerinnen, Trends und Kategorien. Darüber hinaus erscheinen Verweise auf Live-Angebote und andere externe Erwachsenenplattformen. Die Website funktioniert damit teilweise wie ein Aggregator: Besucher werden über Suchseiten oder einzelne Beiträge zu Inhalten geführt, die entweder direkt eingebettet oder über Drittanbieter erreichbar sind.
Nach den eigenen Nutzungsbedingungen können Nutzer Inhalte beziehungsweise öffentliche Einträge übermitteln. Die Plattform verlangt dabei, dass Einreicher über die erforderlichen Rechte, Lizenzen und Zustimmungen verfügen. Gleichzeitig distanziert sie sich von Nutzerinhalten und erklärt, rechtsverletzende Veröffentlichungen nach einer ordnungsgemäßen Meldung zu entfernen.
Für Außenstehende ist schwer überprüfbar, wie umfassend Inhalte vor einer Veröffentlichung kontrolliert werden. Die Nutzungsbedingungen erklären ausdrücklich, dass Beiträge nicht zwingend vorab geprüft werden. Dadurch entsteht eine wichtige Differenz zwischen einer formalen Regel und ihrer praktischen Durchsetzung: Das Verbot unerlaubter Uploads verhindert nicht automatisch, dass solche Inhalte tatsächlich erscheinen.
Ein weiterer Bestandteil sind externe Links. Diese können zu Werbepartnern, Videoseiten, Live-Cam-Angeboten oder anderen Diensten führen. Sobald Nutzer die Ausgangsseite verlassen, gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Drittanbieters. Internet Chicks schließt in seinen Bedingungen eine Verantwortung für externe Websites weitgehend aus.
Besondere Vorsicht ist bei Download-Schaltflächen geboten. Auf werbefinanzierten Erwachsenenangeboten können Anzeigen wie echte Abspiel-, Aktualisierungs- oder Downloadbuttons aussehen. Ein Klick führt dann unter Umständen nicht zum erwarteten Inhalt, sondern zu einer Werbeseite, einem Installationsangebot oder einer Aufforderung, Browserbenachrichtigungen zu aktivieren.
Betreiber, Transparenz und Geschäftsmodell
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal digitaler Angebote ist die nachvollziehbare Identität des Betreibers. Dazu gehören ein vollständiger Firmenname, eine ladungsfähige Anschrift, verantwortliche Kontaktpersonen sowie verständliche Angaben darüber, in welchem Land das Unternehmen tätig ist. Bei Internet Chicks sind solche Informationen nur eingeschränkt erkennbar.
Die Kontaktseite nennt eine ProtonMail-Adresse. Eine leicht überprüfbare Unternehmensdarstellung mit verantwortlicher Geschäftsführung ist in den öffentlich konsultierten Dokumenten dagegen nicht deutlich ausgewiesen. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Website betrügerisch ist. Es erschwert Nutzern jedoch, Verantwortlichkeiten zu prüfen, Datenschutzrechte geltend zu machen oder Ansprüche über eine formelle Geschäftsadresse zuzustellen.
Das Geschäftsmodell scheint vor allem auf Reichweite, Werbung und Weiterleitungen zu beruhen. Erwachsenenangebote können durch Displayanzeigen, Affiliate-Links, Live-Cam-Partnerschaften oder Vermittlungsprovisionen Einnahmen erzielen. Für eine konkrete wirtschaftliche Verbindung zwischen Internet Chicks und einzelnen Drittanbietern liegen jedoch nicht in jedem Fall öffentlich überprüfbare Informationen vor.
Werbeanzeigen können zudem dynamisch von externen Netzwerken ausgeliefert werden. Dadurch sieht nicht jeder Besucher dieselben Inhalte. Standort, Browser, Gerät, frühere Aktivitäten und Werbeprofile können beeinflussen, welche Anzeigen erscheinen. Diese technische Struktur macht es schwieriger, die Sicherheit einer Website ausschließlich anhand eines einzelnen Besuchs zu beurteilen.
Ein professionelles Layout, ein Schloss-Symbol im Browser oder eine seit Jahren registrierte Domain sollten deshalb nie als alleinige Vertrauenssignale dienen. Entscheidender sind transparente Verantwortliche, klare Datenschutzinformationen, ein seriöser Umgang mit Beschwerden und das Fehlen manipulativer Weiterleitungen.
Ist Internet Chicks sicher oder unseriös?
Eine pauschale Aussage wie „vollständig sicher“ lässt sich für Internet Chicks nicht seriös treffen. Malwarebytes beziehungsweise dessen Geschäftskundenmarke ThreatDown blockiert die Domain und ordnet sie Riskware zu. Als Begründung nennt der Sicherheitsanbieter die Bewerbung potenziell unerwünschter Programme, Adware und betrügerischer Seiten über explizite Inhalte.
Riskware ist nicht in jedem Fall identisch mit klassischer Malware. Der Begriff beschreibt Programme, Domains oder Verhaltensweisen, die ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen können. Dazu gehören aggressive Werbung, unerwünschte Installationen, zweifelhafte Browsererweiterungen oder Weiterleitungen auf Seiten, die persönliche Daten und Zahlungsinformationen abfragen.
Automatisierte Reputationsdienste können zu unterschiedlichen Bewertungen gelangen. Solche Ergebnisse hängen von technischen Signalen, Nutzerberichten, Domainhistorie, Werbenetzwerken und erkannten Weiterleitungen ab. Eine positive Einzelbewertung widerlegt daher nicht automatisch eine konkrete Warnung eines etablierten Sicherheitsanbieters.
| Warnsignal | Warum es relevant ist | Empfohlene Reaktion |
|---|---|---|
| Sicherheitssoftware blockiert die Domain | Mögliches Riskware- oder Weiterleitungsrisiko | Blockierung nicht umgehen |
| Mehrere Pop-ups öffnen sich | Hinweis auf aggressive Werbeskripte | Tabs schließen und Browser prüfen |
| Aufforderung zu Browserbenachrichtigungen | Kann dauerhafte Spam-Werbung ermöglichen | Anfrage ablehnen |
| Angebliches Video-Update | Kann zu unerwünschter Software führen | Nichts installieren |
| Unklare Download-Schaltfläche | Möglicherweise getarnte Werbung | Nicht anklicken |
| Zahlungsaufforderung ohne klare Leistung | Risiko einer Abofalle oder eines Drittanbieters | Keine Daten eingeben |
| Warnung vor einem angeblichen Virus | Häufige Social-Engineering-Methode | Seite schließen, lokalen Scan starten |
| Anfrage nach Ausweis oder Bankkarte | Hohes Datenschutz- und Identitätsrisiko | Vorgang abbrechen |
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist allgemein darauf hin, dass schädliche oder manipulierte Websites unerwünschte Werbung, Viren und Trojaner verbreiten können. Besonders riskant sind unbekannte Downloads, veraltete Browser und die Installation nicht überprüfter Erweiterungen.
Wer eine Browser- oder Virenschutzwarnung erhält, sollte keine Ausnahme hinzufügen, nur um die Seite trotzdem zu öffnen. Eine solche Ausnahme schwächt den Schutz und kann weitere Weiterleitungen ermöglichen. Sinnvoller ist es, den Tab zu schließen, Browser und Betriebssystem zu aktualisieren und bei verdächtigem Verhalten einen vollständigen Sicherheitsscan durchzuführen.
Datenschutz, Cookies und Tracking
Die Datenschutzerklärung von Internet Chicks nennt sowohl personenbezogene als auch nicht personenbezogene Informationen. Zu den technischen Daten können Browsertyp, Betriebssystem, Internetanbieter und Informationen über die verwendete Verbindung gehören. Freiwillig übermittelte Daten können verarbeitet werden, wenn Nutzer bestimmte Funktionen verwenden oder Kontakt aufnehmen.
Außerdem erklärt die Plattform, Cookies zur Verbesserung und Personalisierung des Angebots einsetzen zu können. Nutzer können Cookies im Browser ablehnen, wobei einzelne Funktionen anschließend möglicherweise nicht wie vorgesehen arbeiten. Auch Werbepartner dürfen laut Erklärung Cookies setzen und Geräte bei späteren Seitenaufrufen wiedererkennen.
Der entscheidende Punkt liegt darin, dass die Datenschutzerklärung nicht sämtliche Datenverarbeitungen externer Werbenetzwerke abdeckt. Sobald Werbung, eingebettete Medien oder Drittanbieterlinks geladen werden, können weitere Unternehmen technische Daten erhalten. Dazu zählen beispielsweise IP-Adresse, ungefährer Standort, Geräteinformationen, Referrer, Zeitstempel und Interaktionen mit Anzeigen.
Gerade der Besuch einer Erwachsenenwebsite kann sensible Rückschlüsse auf Interessen und Nutzungsgewohnheiten ermöglichen. Solche Informationen sind für personalisierte Werbung wertvoll, können bei Datenlecks oder missbräuchlicher Profilbildung aber erhebliche Nachteile verursachen.
Ein privates Browserfenster bietet nur begrenzten Schutz. Es verhindert hauptsächlich, dass der Browser den lokalen Verlauf und bestimmte Cookies dauerhaft speichert. Die besuchten Websites, Werbenetzwerke und der Internetanbieter können Verbindungen weiterhin technisch erfassen. Auch ein VPN macht eine problematische Website nicht automatisch sicher und verhindert keine Schadsoftware, betrügerischen Formulare oder Browser-Fingerprinting-Methoden.
Nutzer sollten deshalb keine echten Namen, Telefonnummern, Zahlungsdaten oder wiederverwendeten Passwörter auf undurchsichtigen Angeboten eingeben. Bereits erteilte Berechtigungen für Benachrichtigungen, Kamera, Mikrofon oder Standort lassen sich in den Website-Einstellungen des Browsers kontrollieren und widerrufen.
Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte und nicht autorisierte Inhalte
Bei Plattformen, die Inhalte über Models oder Creatorinnen sammeln, entstehen besondere rechtliche und ethische Fragen. Ein Foto oder Video darf nicht allein deshalb weiterveröffentlicht werden, weil es bereits irgendwo im Internet verfügbar ist. Inhalte bleiben grundsätzlich urheberrechtlich geschützt. Zusätzlich können Persönlichkeitsrechte und das Recht am eigenen Bild betroffen sein.
In Deutschland bestimmt § 22 des Kunsturhebergesetzes grundsätzlich, dass Bildnisse nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich gezeigt werden dürfen. Es gibt gesetzliche Ausnahmen, die jedoch nicht pauschal auf private oder intime Aufnahmen übertragen werden können. Bei intimen Bildern wiegt das Persönlichkeitsrecht besonders schwer.
Auch ursprünglich freiwillig erstellte Inhalte dürfen nicht automatisch außerhalb des vorgesehenen Kontextes verbreitet werden. Eine Creatorin kann einer Veröffentlichung auf einer bestimmten Plattform zugestimmt haben, ohne dadurch eine allgemeine Erlaubnis für Kopien auf anderen Websites zu erteilen. Das gilt ebenso für Inhalte hinter einer Bezahlschranke.
Das Umgehen eines kostenpflichtigen Zugangs oder das Teilen sogenannter Leaks kann Urheberrechte, Vertragsbedingungen und Persönlichkeitsrechte verletzen. Abhängig vom Einzelfall können außerdem strafrechtliche Vorschriften relevant sein. Nutzer sollten solche Dateien weder herunterladen noch in Messenger-Gruppen, Foren oder sozialen Netzwerken weiterverbreiten.
Internet Chicks erklärt in seinen Nutzungsbedingungen, keine Urheberrechtsverletzungen zu gestatten. Einreicher müssten die notwendigen Rechte besitzen. An anderer Stelle beruft sich die Website auf „fair use“ nach US-amerikanischem Recht und weist Verantwortung für hochgeladene Inhalte teilweise den Nutzern zu. Ob eine konkrete Verwendung tatsächlich unter „fair use“ fällt, kann jedoch nur anhand des Einzelfalls beurteilt werden. Die bloße Nennung dieses Begriffs ersetzt keine Lizenz.
Ethisch ist zudem die Zustimmung der abgebildeten Person entscheidend. Selbst wenn ein Inhalt leicht auffindbar ist, kann seine Weiterverbreitung erheblichen Schaden verursachen. Verantwortungsbewusstes Verhalten bedeutet deshalb, keine möglicherweise gestohlenen, heimlich aufgenommenen oder gegen den Willen der Betroffenen veröffentlichten Dateien zu konsumieren und zu teilen.
Jugendschutz und Altersbeschränkung
Die Nutzungsbedingungen von Internet Chicks richten das Angebot ausschließlich an Personen ab 18 Jahren beziehungsweise an Nutzer, die in ihrem Land volljährig sind. Gleichzeitig erklärt die Datenschutzerklärung, keine Informationen von wissentlich unter 13-Jährigen zu sammeln. Diese beiden Aussagen erfüllen unterschiedliche Zwecke: Die eine betrifft den Zugang zu expliziten Inhalten, die andere den Datenschutz von Kindern.
Eine reine Altersabfrage in Form einer Bestätigung bietet nur begrenzten Schutz. Minderjährige können solche Hinweise häufig ohne technische Identitätsprüfung umgehen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollten deshalb nicht allein auf die Selbstkontrolle einer Erwachsenenwebsite vertrauen.
Sinnvolle Maßnahmen sind altersgerechte Gespräche, Jugendschutzfilter, getrennte Benutzerkonten und klare Regeln für Downloads und In-App-Käufe. Entscheidend ist ein Gesprächsklima, in dem Jugendliche problematische Inhalte ansprechen können, ohne sofort Sanktionen befürchten zu müssen.
Tauchen Bilder oder Videos von Minderjährigen auf, gelten besonders strenge Regeln. Solches Material darf nicht gespeichert, weitergeleitet oder zur eigenen Beweissammlung vervielfältigt werden. Verdächtige Inhalte sollten über offizielle Meldestellen beziehungsweise die Polizei gemeldet werden. Dabei genügt in der Regel die genaue URL; eine Weitergabe der Dateien ist zu vermeiden.
Was Betroffene und Besucher konkret tun können
Wer auf Internet Chicks eigene Bilder, Videos oder andere geschützte Inhalte entdeckt, sollte zunächst Beweise sichern, ohne das Material weiterzuverbreiten. Hilfreich sind die vollständige URL, Datum und Uhrzeit des Fundes, Seitentitel sowie Screenshots der Einbettung und der sichtbaren Kontextinformationen. Bei intimen Inhalten sollte die Dokumentation so zurückhaltend wie möglich erfolgen.
Die Website stellt ein DMCA-Verfahren bereit. Dafür verlangt sie eine englischsprachige Meldung mit genauer Identifikation des geschützten Werkes, den betreffenden URLs, Kontaktdaten, einer Erklärung zur fehlenden Erlaubnis sowie einer elektronischen oder physischen Unterschrift. Laut Richtlinie können unvollständige Meldungen die Bearbeitung verzögern.
Für Personen in Deutschland ist das DMCA-Verfahren nicht der einzige mögliche Weg. Betroffene können sich zusätzlich an Suchmaschinen wenden, damit bestimmte Treffer aus den Suchergebnissen entfernt werden. Je nach Situation kommen außerdem Meldungen an Hostinganbieter, Werbenetzwerke, Zahlungsdienstleister oder zuständige Behörden infrage.
Bei nicht einvernehmlich veröffentlichten intimen Aufnahmen sollte frühzeitig juristischer Rat eingeholt werden. Beratungsstellen für digitale Gewalt können dabei helfen, Löschaufforderungen zu formulieren, Beweise rechtssicher zu dokumentieren und weitere Schritte zu planen. Bei Drohungen, Erpressung, Stalking oder Veröffentlichungen von Aufnahmen Minderjähriger sollte die Polizei eingeschaltet werden.
Wer die Seite lediglich besucht und anschließend ungewöhnliche Browseraktivitäten feststellt, sollte folgende Schritte durchführen:
- Alle betreffenden Tabs schließen und keine weiteren Pop-ups bestätigen.
- Den Download-Ordner auf unbekannte Dateien prüfen, ohne diese zu öffnen.
- Browserbenachrichtigungen und Website-Berechtigungen kontrollieren.
- Unbekannte Browsererweiterungen und neu installierte Programme entfernen.
- Browser, Betriebssystem und Sicherheitssoftware aktualisieren.
- Einen vollständigen Malware-Scan durchführen.
- Eingegebene Passwörter von einem sauberen Gerät aus ändern.
- Bei übermittelten Zahlungsdaten das Kreditinstitut kontaktieren.
- Kontobewegungen und E-Mail-Anmeldungen auf Unregelmäßigkeiten prüfen.
- Eine Sicherheitswarnung nicht durch manuelles Whitelisting umgehen.
Wurde ein Passwort verwendet, das auch bei anderen Diensten im Einsatz ist, muss es dort ebenfalls ersetzt werden. Für jedes Konto sollte ein einzigartiges Passwort genutzt werden. Ein Passwortmanager und Zwei-Faktor-Authentifizierung reduzieren das Risiko, dass ein kompromittiertes Kennwort weitere Konten gefährdet.
Seriöse Alternativen zu intransparenten Aggregatoren
Wer Creatorinnen unterstützen möchte, sollte möglichst deren verifizierte und selbst kontrollierte Kanäle nutzen. Offizielle Social-Media-Profile, persönliche Websites und eindeutig verlinkte Abonnementplattformen bieten bessere Chancen, dass Einnahmen tatsächlich bei den Urheberinnen ankommen.
Verifizierungssymbole allein reichen allerdings nicht immer aus. Gefälschte Profile können Namen, Profilbilder und Beiträge kopieren. Ein zuverlässigerer Ansatz ist die gegenseitige Verlinkung: Die offizielle Website verweist auf das Social-Media-Profil, und dieses Profil nennt wiederum die autorisierte Plattform.
Bei kostenpflichtigen Angeboten sollten Preis, Abrechnungsintervall, Kündigungsbedingungen und Anbieteridentität vor dem Kauf klar erkennbar sein. Nutzer sollten vermeiden, Zahlungsdaten auf Seiten einzugeben, die über mehrere Weiterleitungen geöffnet wurden oder deren Domain nicht exakt mit dem erwarteten Dienst übereinstimmt.
Für allgemeine Informationen über weibliche Online-Creatorinnen sind etablierte Wirtschafts-, Medien- und Marketingpublikationen sinnvoller als Erwachsenen-Aggregatoren. Sie beschäftigen sich mit Creator Economy, Influencer-Marketing, Plattformregeln, Monetarisierung und digitaler Selbstständigkeit, ohne Inhalte zweifelhafter Herkunft zu verbreiten.
Wichtig ist auch die sprachliche Einordnung. Wer seriös über Frauen in digitalen Berufen berichtet, kann Begriffe wie „Creatorinnen“, „Influencerinnen“, „Streamerinnen“, „Online-Unternehmerinnen“ oder „digitale Kreative“ verwenden. Diese Formulierungen sind präziser und weniger sexualisierend als „Chicks“.
Häufige Fragen zu Internet Chicks
Ist Internet Chicks eine gewöhnliche Influencer-Plattform?
Nein. Die Domain internetchicks.com präsentiert sich als englischsprachiges Erwachsenenangebot mit Beiträgen, Kategorien und externen Links. Sie ist nicht mit Instagram, TikTok oder einer klassischen Creator-Marketing-Plattform vergleichbar. Ähnlich benannte Blogs können den Ausdruck allerdings in einem anderen, allgemeineren Sinn verwenden.
Ist die Nutzung kostenlos?
Teile der Website scheinen ohne direkte Zahlung erreichbar zu sein. Externe Links können jedoch zu kostenpflichtigen Angeboten, Abonnements oder Live-Diensten führen. Vor jeder Eingabe von Zahlungsdaten müssen Anbieter, Preis, Laufzeit und Kündigungsbedingungen überprüft werden.
Ist internetchicks.com ein Betrug?
Eine abschließende Einstufung als Betrug wäre ohne behördliche oder gerichtliche Feststellung nicht angemessen. Es bestehen jedoch konkrete Sicherheitswarnungen: Malwarebytes blockiert die Domain wegen einer Verbindung zu Riskware und nennt Werbung für potenziell unerwünschte Programme, Adware und betrügerische Websites. Diese Warnung sollte nicht ignoriert werden.
Kann ein gültiges SSL-Zertifikat die Sicherheit bestätigen?
Nein. Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Datenübertragung, bestätigt aber weder die Rechtmäßigkeit der Inhalte noch die Seriosität von Werbung und Downloads. Auch betrügerische Websites können HTTPS verwenden.
Sollte man eine Warnung des Virenschutzes umgehen?
Nein. Das manuelle Hinzufügen einer blockierten Domain zur Ausnahmeliste kann den Schutz reduzieren. Wer eine Warnung erhält, sollte die Website verlassen und keine Dateien herunterladen oder Benachrichtigungen erlauben.
Sind die dort gezeigten Inhalte automatisch legal?
Nein. Die bloße Verfügbarkeit eines Fotos oder Videos beweist keine Lizenz und keine Zustimmung der abgebildeten Person. Nutzer sollten insbesondere keine als „leaked“ bezeichneten oder möglicherweise privaten Inhalte herunterladen und verbreiten.
Welche Daten kann die Website erfassen?
Die Datenschutzerklärung nennt freiwillig übermittelte personenbezogene Informationen, technische Gerätedaten und Cookies. Werbepartner können eigene Cookies setzen. Bei externen Links gelten zusätzlich die Datenschutzregeln der jeweiligen Drittanbieter.
Wie lässt sich ein eigener Inhalt entfernen?
Die Plattform bietet ein englischsprachiges DMCA-Verfahren an. Betroffene sollen die konkreten URLs, ihre Kontaktdaten, eine Beschreibung des geschützten Werkes und die erforderlichen Erklärungen übermitteln. Zusätzlich können Suchmaschinen, Hostinganbieter, Beratungsstellen und gegebenenfalls Strafverfolgungsbehörden kontaktiert werden.
Was ist nach einem versehentlichen Download zu tun?
Die Datei darf nicht geöffnet werden. Sie sollte mit aktueller Sicherheitssoftware geprüft und anschließend entfernt beziehungsweise in Quarantäne verschoben werden. Bei bereits ausgeführten Dateien ist ein vollständiger Systemscan erforderlich. Auffällige Kontobewegungen, neue Programme und Browsererweiterungen sollten ebenfalls kontrolliert werden.
Gibt es einen Unterschied zwischen „Internet Chicks“ und „Internetchicks“?
Ja. „Internet Chicks“ kann als allgemeiner Ausdruck für weibliche Online-Persönlichkeiten verwendet werden. „Internetchicks“ beziehungsweise internetchicks.com bezeichnet dagegen eine konkrete Domain. Suchende sollten auf Bindestriche, Endungen und abweichende Schreibweisen achten, weil ähnlich benannte Seiten nicht zwingend denselben Betreiber haben.
Quellen: Internet Chicks – Terms of Service | Internet Chicks – Privacy Policy | Internet Chicks – DMCA Policy | Malwarebytes – Threat Detection internetchicks.com | BSI – Gefahren und Risiken beim Browser











