Sicher im Netz: Mit modernen Lösungen gegen Datenklau

Netz

Die Sicherheit beim Surfen und Online-Shoppen wird immer wichtiger. Die Zeit, die im Netz verbracht wird, nimmt eher zu. Gleiches gilt für die Daten, die preisgegeben werden. Um die Sicherheit auch bei steigendem Internetkonsum zu stärken, muss man sich einige Punkte immer wieder vor Augen führen, denn die Cyberkriminalität nimmt jährlich um ein Vielfaches zu.

Cyberangriffe: Häufiger und intelligenter

Weltweit betrachtet nehmen die Angriffe durch Cyberkriminelle monatlich zu. Nach Berichten von WatchGuard werden an einem Tag rund 2.200 Angriffe gestartet. Diese Zahlen stammen aus dem Jahr 2023. Für das aktuelle Jahr gibt es noch keine genauen Erhebungen, doch die Tendenz ist steigend. 

Besonders häufig werden dabei Phishing, Malware und Ransomware eingesetzt. Doch auch Betrug und Identitätsdiebstahl treten immer häufiger auf, um an sensible Informationen von Nutzern zu kommen. Auch wenn man glauben mag, dass Hackerangriffe eher der Spionage von Behörden und Regierungen gelten, nehmen die Fälle im Privatbereich zu. Die Dunkelziffer von Cyberbetrug und anderen Attacken ist wesentlich höher als die offiziellen Anzeigen. 

Datenschutz mit diesen Maßnahmen

Mit einigen prinzipiellen Maßnahmen können viele Cyberangriffe abgewendet und erschwert werden. Es ist Aufgabe der Nutzer bewusst mit den Gefahren im Internet-Dschungel umzugehen.

Aktualisierungen sind ein Muss

In der Hosentasche steckt das Smartphone, das ein kleines eigenständiges Leistungszentrum mit allen lebenswichtigen Daten der Nutzer darstellt. Die Vernetzung zum heimischen PC oder Laptop, zum Sprachassistenten und zum Smart-TV verlangt nach ständiger Aktualisierung. Wird auch nur ein Gerät in einem privaten Netzwerk mit Malware infiziert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die anderen Geräte auch betroffen sind, groß. Jede Software, die auf den Geräten im Haushalt läuft, muss regelmäßig aktualisiert werden. Viele Hersteller wickeln dies automatisch ab.

Geschützte Websites für sorgenfreien Surfen

Beim Besuch von Websites aller Arten muss auf die Sicherheit und Seriosität der Plattformen geachtet werden. Gerade bei Spielplattformen sollte man sich die Anbieter genauer ansehen. Bei Unterhaltungs-Plattformen wie Spielotheken wird beispielsweise eine Lizenz verlangt. Als Rahmenbedingung müssen die aktuellen Sicherheitsbestimmungen für Websites beachtet werden, sonst bekommt der Anbieter Probleme mit dem Lizenzgeber. Diese Tatsache trifft für ein casino ohne 5 sekunden regel genauso zu, wie für einen Anbieter mit Limitierungen.

Blogs, Online-Shops und andere Websites müssen “https” in der Adresszeile haben. Genauere Informationen zu Datenschutz und Sicherheit einer Website erfährt man unter dem Info-Button in der Adressleiste, was vormals das Schlosszeichen war.

Sichere Zugangsdaten mit 2-Faktor-Authentifizierung

Es kann nicht oft genug betont werden. Sichere Passwörter sind gerade bei finanziellen Diensten enorm wichtig. Auch wenn es einfacher ist, den Namen des Partners und das Geburtsdatum zu nutzen, könnte dies am Schluss zu einem Problem werden. Gerade wenn Identitätsdiebstahl oder das Ausspionieren über Social-Media ins Spiel kommen. 

Neben sicheren langen Passwörtern, die Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen enthalten, wird die Verwendung der 2-Faktor-Authentifizierung immer wichtiger. Viele Finanzdienstleister fordern automatisch 2 Faktoren, um sich im Konto einzuloggen. Dies kann mit Pins und Codes geschehen, die via SMS verschickt werden. Es kann sich aber auch um biometrische Daten wie Fingerabdruck oder Augenscann handeln.

Firewall, VPN und Co.

Firewall und Antivirus gehören heute zum Standard von PC und Laptop. Auf dem Smartphone sollten die gleichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Für besonders hohe Sicherheit lohnt es sich, ein VPN zu installieren. Damit wird im privaten und öffentlichen Raum ein privates Netzwerk geschaffen, auf das Dritte keinen Zugriff haben. Ein VPN ist vor allem sinnvoll, wenn man oft mit dem Smartphone in öffentlichen Hotspots unterwegs ist. Hier ist trotzdem von der Nutzung von Banking-Apps abzuraten. 

Eigenes Verhalten anpassen

Wie man sich im Netz bewegt, hat einen großen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Generell gilt, je weniger persönliche Informationen im Internet preisgegeben werden, desto sicherer ist es. Das bedeutet, dass vor allem auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, TikTok und Co. keine sensiblen Daten gepostet werden sollten. 

Vorsicht ist auch im E-Mail-Postfach angesagt. Verdächtige E-Mails sollten erst gar nicht geöffnet werden. Bankinformationen wie Kontonummer oder Pins werden nie von einer seriösen Bank verlangt. Bei solchen E-Mails handelt es sich höchstwahrscheinlich um Phishing-Angriffe.

Fazit

Es gibt einfache Maßnahmen, die den Cyberschutz auf den eigenen Geräten wesentlich verbessern können. Viel Arbeit muss nicht getan werden. Es gilt lediglich, gewissenhaft Aktualisierungen durchzuführen, moderne Sicherheitsprogramme zu installieren und das eigene Verhalten zu optimieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Cyberangriffe zurückgehen, ist gering. Deshalb gilt es, so gut wie möglich gewappnet zu sein.

admin@srnachrichten.de

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Scroll to Top