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ToggleDie Stille nach dem Sturm: Was sucht Deutschland in Esther Schweins neuer Freund?
Die Schauspielerin und Regisseurin Esther Schweins bewegt die Öffentlichkeit seit Jahrzehnten, doch kaum ein Thema wird so intensiv und wiederholt gesucht wie der aktuelle Beziehungsstatus der Künstlerin. Die Suchanfragen nach „esther schweins neuer freund“ zeugen von einem tief sitzenden menschlichen Bedürfnis: dem Wunsch, dass nach Schicksalsschlägen, insbesondere dem schmerzhaften Verlust eines geliebten Partners, ein neues, romantisches Happy End folgen muss. Dieses öffentliche Interesse am Beziehungsleben prominenter Frauen ignoriert oft die innere Stärke und den selbstgewählten Weg, den eine Person nach schwerer Trauer einschlägt.
Die Spekulationen über eine neue Liebe überdecken die komplexere und wesentlich inspirierendere Geschichte von Esther Schweins’ Neuanfang nach 2017, als ihr Lebensgefährte Lorenzo Mayol Quetlas verstarb. Die Jahre seitdem sind geprägt von Alleinerziehung, intensiver beruflicher Tätigkeit und einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensentwurf, der sich bereits nach der Tsunami-Katastrophe 2004 radikal verändert hatte. Wer nach dem „neuen Freund“ sucht, findet möglicherweise keinen Mann an ihrer Seite, aber eine Frau, die ihren eigenen Weg der Selbstbestimmung und inneren Freiheit zu ihrem neuen Lebensanker gemacht hat.
Der vorliegende Bericht soll dieses öffentliche Narrativ anerkennen, es aber zugleich um eine tiefere Perspektive erweitern. Esther Schweins hat gelernt, ihre Lebensenergie nicht mehr von einem physischen Ort oder einer Person abhängig zu machen, sondern sie in ihrer eigenen Ungebundenheit zu finden. Die Geschichte ihrer Karriere, ihres privaten Glücks und der großen Verluste bildet den Kontext, in dem das wahre neue Kapitel dieser bemerkenswerten Frau verstanden werden muss. Es ist eine Erzählung von Resilienz, die weit über traditionelle Liebesgeschichten hinausgeht.
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Vom Ruhrpott auf die Comedy-Bühne: Esther Schweins’ Aufstieg zum Kultstar.
Esther Schweins, geboren am 18. April 1970 in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, wuchs in Viernheim als Tochter eines Teppichhändlers und einer Fotografin auf. Ihr beruflicher Weg begann untypisch und abseits ausgetretener Pfade, was bereits ihre spätere Unabhängigkeit andeutete. Nach dem Abitur arbeitete sie zunächst in einem Fotostudio und besuchte dann die Schauspielschule in Karlsruhe, brach jedoch später ihre Ausbildung in Bochum vorzeitig ab.

Ihren Durchbruch feierte Schweins in den 1990er Jahren, als sie zur festen Besetzung der bahnbrechenden Comedy-Sendung „RTL Samstag Nacht“ (1993–1998) gehörte. In einer schnelllebigen, männlich dominierten Comedy-Szene etablierte sie sich durch Wandlungsfähigkeit und ihr komödiantisches Talent. Ihre Parodien, darunter die Imitation von Christiane Backer oder Verona Feldbusch, erlangten Kultstatus und machten sie zu einer der bekanntesten Komikerinnen Deutschlands.
Die frühe Präsenz im Quotendauerbrenner „RTL Samstag Nacht“ war für ihre Karriere prägend, da sie ihr eine nationale Bekanntheit verschaffte, die sie später für ernstere Rollen nutzen konnte. Die Zeit im Ensemble (unter anderem mit Wigald Boning und Olli Dittrich) erforderte große Disziplin und Schnelligkeit. Diese frühen Erfahrungen in einer anspruchsvollen, kreativen Umgebung legten den Grundstein für die Fähigkeit, sich später im Leben auch privaten Herausforderungen mit großer Willenskraft zu stellen.
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Mehr als nur Komik: Die Metamorphose zur vielseitigen Künstlerin.
Nach dem Ende der Comedy-Ära vollzog Esther Schweins eine beeindruckende Metamorphose hin zur vielseitigen Schauspielerin, Regisseurin und Moderatorin. Sie war in erfolgreichen Kinofilmen wie „Das Superweib“ (1996) und späteren Produktionen wie der Filmversion von „Caveman“ (2020) zu sehen. Auch in ernsteren TV-Produktionen wie „Die Anruferin“ (2006) bewies sie ihr dramatisches Können.
Ein konstantes Standbein ihrer Karriere bildet ihre Arbeit als Synchronsprecherin, insbesondere als deutsche Stimme von Prinzessin Fiona in den „Shrek“-Filmen von 2001 bis 2010. Diese Rolle, die das Finden von Schönheit in der Andersartigkeit thematisiert, spiegelt ironischerweise Schweins’ eigenen, unkonventionellen Lebensweg wider. Zudem übernahm sie zwischen 2002 und 2011 Moderationen für das ZDF und 3sat, etwa für die Sendungen Foyer und Theaterlandschaften.
Schweins zeigte früh eine Neigung zur Arbeit hinter der Bühne: 2000 führte sie Regie bei der deutschsprachigen Uraufführung des erfolgreichen Solostücks „Caveman“ in Hamburg. Bemerkenswert ist, dass sie die gesamte Regie-Gage für dieses Stück an Hamburger Obdachlose spendete, was ihre Verankerung in sozialem Engagement unterstreicht. Aktuell bleibt sie aktiv, mit Projekten wie „Love Machine 2“ (2022) und dem Film „Der Norden zwischen Petticoat und Spätheimkehrern“ (2025).
Das Wunder von Sri Lanka: Wie der Tsunami ihr Leben neu ordnete.
Ein Wendepunkt, der Esther Schweins’ gesamte Existenz philosophisch und geografisch neu ausrichtete, war die verheerende Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004. Sie befand sich während des Unglücks mit ihrer Mutter in Sri Lanka und wurde direkt von der Flutwelle betroffen. Das Erlebte war ein existenzieller Schock, der die Zerbrechlichkeit des Lebens drastisch vor Augen führte.
Ihre Mutter wurde von der Welle mehrere hundert Meter mitgerissen, konnte aber nur durch den beherzten Einsatz und die letzte Kraftanstrengung ihrer Tochter gerettet werden. Die Mutter überlebte das Trauma, erlitt aber vor Aufregung eine Herzattacke, die medizinische Versorgung nötig machte. Schweins beschrieb das Überleben als ein „Wunder“ und erkannte, dass dieses Ereignis ihr Leben fundamental verändern würde.
Das Trauma führte zu einer radikalen Neubewertung ihrer Prioritäten: Sie trennte sich von vielen Besitztümern, engagierte sich für Tsunami-Opfer und fasste den Entschluss, Deutschland zu verlassen. Ihre neue Lebensphilosophie formulierte sie klar: „Man kann den Toten am besten Ehre erweisen, wenn man aktiv und froh lebt, und sie trotzdem nie vergisst“. Diese Nahtoderfahrung fungierte als ein kathartischer „Reset-Knopf“ und schuf den Raum für den Neuanfang auf Mallorca und die große Liebe, die sie dort finden sollte.
Read More Olivia Bopp
Neuanfang auf der Baleareninsel: Mallorca als Sehnsuchtsort und Ankerpunkt.
Nach dem tiefgreifenden Schicksalsschlag und einigen Jahren der Unruhe fand Esther Schweins im Jahr 2008 in Mallorca eine neue, feste Heimat. Der Umzug auf die Baleareninsel war nicht nur ein geografischer Wechsel, sondern die bewusste Manifestation ihrer Tsunami-Erkenntnis: das Leben sollte geerdet, authentisch und fernab des deutschen Medienrummels stattfinden.
Dort, ab etwa 2006, traf sie Lorenzo Mayol Quetlas, einen mallorquinischen Landwirt und Bio-Bauern. Das Kennenlernen dieses unkonventionellen Mannes nach der existentiellen Krise wurde von ihr selbst als „Wunder“ interpretiert, eine späte Fügung des Schicksals. Die Partnerschaft mit dem Landwirt, der ein Leben im Einklang mit der Natur führte, bot ihr die Stabilität und den Kontrast, den sie nach dem Chaos suchte.
Mit Lorenzo gründete sie eine Familie: 2007 kam Tochter Mina Stella zur Welt, und 2008 folgte der Sohn Pau. Mallorca wurde somit nicht nur zu ihrem Wohnort, sondern zum Ankerpunkt eines neuen Lebensentwurfs, in dem Glamour und Landwirtschaft, mediale Präsenz und bodenständiger Alltag nebeneinander existierten und sich ergänzten.
Read More Marielin Bohlen
Lorenzo Mayol Quetlas: Die große Liebe, die durch ein Schicksal zusammenfand.
Lorenzo Mayol Quetlas war ein gebürtiger Mallorquiner und Landwirt, der mit seiner Arbeit auf der Finca einen elementaren Gegenpol zur Schauspielwelt Esther Schweins’ darstellte. Die Beziehung, die rund zwölf Jahre währte, war von einer tiefen, jedoch unkonventionellen Verbundenheit geprägt, die Schweins als extrem glücklich beschrieb. Sie betonte, dass sie die Andersartigkeit genoss und sich die Gegensätze toll ergänzten.
Trotz der Geburt zweier gemeinsamer Kinder, Mina und Pau, gab es nie Pläne für eine traditionelle Hochzeit. Schweins definierte die Bindung bewusst abseits formaler Konventionen und stellte fest, dass sie sich keine stärkere Verbindung vorstellen könne, als zwei Kinder mit einem Menschen zu haben. Diese Haltung signalisiert eine Priorisierung der inneren, gelebten Partnerschaft über gesellschaftliche Erwartungen.
Nach Lorenzos Tod im Jahr 2017 sprach Esther Schweins bewegende Worte über ihn, indem sie ihn als „trotzdem mein Mann“ bezeichnete. Diese emotionale Betonung der fortwährenden geistigen Verbindung verdeutlicht, dass die Partnerschaft nicht mit seinem physischen Tod endete. Sie stellte damit klar, dass die Lücke, die er hinterließ, nicht einfach durch einen „neuen Freund“ im herkömmlichen Sinne ersetzt werden konnte.
Zwischen Finca-Alltag und Rampenlicht: Das unkonventionelle Familienmodell.
Das Familienleben auf der Finca auf Mallorca war alles andere als ein glamouröser Rückzugsort, sondern ein Arbeitsort, der große Herausforderungen mit sich brachte. Lorenzo Mayol Quetlas war als Farmer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang beschäftigt, und auf der Finca herrschte reger Betrieb, mit bis zu 22 Personen, die täglich durch die Küche liefen. Dies stellte hohe Anforderungen an die Organisation und das Privatleben von Esther Schweins, insbesondere mit kleinen Kindern.
Um die Balance zwischen dem chaotischen Finca-Alltag und ihrem eigenen Bedarf an Ruhe und kreativer Arbeit zu finden, entschied sich das Paar für ein unkonventionelles Wohnmodell: Sie lebten in zwei nahegelegenen Häusern. Schweins erklärte, dass sie das zweite Haus benötigte, um zur Ruhe zu kommen, da die Finca ein ständiger Arbeitsort war, an dem morgens um 7:30 Uhr der Betrieb mit Pferdefutter und Heu begann.
Dieses Modell der bewussten Distanz, verbunden mit der engen Familie, symbolisierte die Notwendigkeit, ihre künstlerische Autonomie mit Lorenzos naturverbundenem Berufsleben in Einklang zu bringen. Die Kinder Mina (*2007) und Pau (*2008) wuchsen in diesem spannungsvollen, aber authentischen Umfeld auf. Die Notwendigkeit, zwischen diesen Welten zu pendeln, bereitete Esther Schweins auf die spätere Phase als alleinerziehende, reisende Mutter vor.
Read More Kasselladi
Der Moment des Verlusts: Trauer, Stärke und die Worte, die bleiben.
Im September 2017 traf Esther Schweins der zweite große Schicksalsschlag ihres Lebens: Ihr Lebensgefährte Lorenzo Mayol Quetlas starb im Alter von 53 Jahren nach kurzer, schwerer Krebserkrankung. Dieser Verlust bedeutete für die 47-jährige Schauspielerin nicht nur das Ende einer großen Liebe, sondern auch den Verlust des Ankers und des Vaters ihrer Kinder.
Lorenzo wurde im engsten Familien- und Freundeskreis in seiner mallorquinischen Heimat beerdigt, ein liebevoller Abschied, der seine tiefe Verbundenheit mit der Insel und seiner Familie widerspiegelte. Esther Schweins musste plötzlich die Rolle der alleinerziehenden Mutter für Mina (damals 10) und Pau (damals 8) übernehmen und gleichzeitig den Schmerz überwinden.
Die Herausforderung war immens: Schon wieder musste sie Sicherheiten hinter sich lassen, ähnlich wie nach dem Tsunami 2004. Ihre bereits gewonnene Erkenntnis, dass sie nicht zwingend nach Hause musste, um aufzutanken, sondern dies überall konnte, wurde nun zur Überlebensstrategie. Die Trauerarbeit, so erklärte sie später, habe sie nur noch stärker gemacht.
Die großen Schicksalsjahre von Esther Schweins verdeutlichen ihre außergewöhnliche Fähigkeit zur Neuausrichtung.
Wichtige Stationen des Schicksals
| Jahr | Ereignis | Auswirkung auf Schweins’ Leben |
| Dez. 2004 | Überleben der Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka | Fundamentaler Fokuswechsel, Umzugspläne, Suche nach Erdung |
| 2006 | Beginn der Partnerschaft mit Lorenzo Mayol Quetlas | Finden der neuen großen Liebe und Heimat auf Mallorca |
| Sept. 2017 | Tod des Lebensgefährten Lorenzo Mayol Quetlas (Krebs) | Trauerphase, Rolle als alleinerziehende Mutter, verstärktes Pendeln |
Die Nomadin kehrt zurück: Pendeln zwischen Mallorca und der Berliner WG.
Seit dem Tod ihres Lebensgefährten hat sich Esther Schweins’ Lebensmodell erneut in eine Phase der bewussten Flexibilität gewandelt, was sich in ihrer aktuellen Wohnsituation widerspiegelt. Sie pendelt weiterhin zwischen der vertrauten Heimat Mallorca, wo ihre Kinder aufwachsen, und ihren beruflichen Verpflichtungen in Deutschland, um die Familie zu versorgen.
Die Notwendigkeit, beruflich in Deutschland präsent zu sein, führte zu einer überraschend unkonventionellen Wohnsituation in der Hauptstadt: In Berlin lebt sie zeitweise in einer Wohngemeinschaft. Dieses temporäre WG-Leben steht symbolisch für ihre Unabhängigkeit und ihre Fähigkeit, sich neuen Lebensumständen anzupassen, ohne sich dauerhaft an einen Ort oder eine starre Struktur zu binden.
Ihre Karriere blieb dabei vielschichtig. Neben ihrer Filmarbeit in Produktionen wie „Love Machine 2“ (2022) nahm sie Engagements in Lesungen und Podcasts wahr. Diese aktive Karrierepflege als Nomadin zwischen den Kulturen unterstreicht, dass sie nach dem Verlust von Lorenzo ihren Fokus vollständig auf ihre Selbstbestimmung und die Verantwortung für ihre Kinder gelegt hat.
Esther Schweins heute: Das wahre neue Glück liegt in der Ungebundenheit.
Die Frage nach „esther schweins neuer freund“ muss im Kontext ihres gesamten Lebensweges beantwortet werden. Die Künstlerin hat nach zwei existentiellen Schicksalsschlägen – der Beinahe-Tod im Tsunami und der tatsächliche Verlust ihres Partners – eine Resilienz entwickelt, die sie von der traditionellen Suche nach einem externen Anker befreit hat. Ihr neues Glück ist nicht an eine Person geknüpft, sondern an ihre innere Stärke und Autonomie.
Esther Schweins ist eine Frau, die ihren Lebensunterhalt durch ihre Kreativität sichert und ihre Kinder in einem weltoffenen Umfeld erzieht, während sie bewusst zwischen Spanien und Deutschland oszilliert. Ihre größte Erkenntnis nach dem Trauma ist die Fähigkeit, überall „aufzutanken“ und so die Ungebundenheit, die sie als Nomadin liebt, mit der Notwendigkeit der Rückkehr zu ihren Kindern zu verbinden.
Der „neue Freund“ im Leben von Esther Schweins ist letztlich ihre eigene, hart erkämpfte Freiheit und die Entschlossenheit, das Leben aktiv und froh zu gestalten, während sie die Erinnerung an Lorenzo Mayol Quetlas in Ehren hält. Sie ist heute der beste „Freund“ ihres eigenen Lebens, eine inspirierende Figur, die beweist, dass wahres Glück in der Selbstermächtigung liegt.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Esther Schweins
1. Hat Esther Schweins aktuell einen neuen Freund oder Lebenspartner?
Es gibt keine öffentlichen oder bestätigten Informationen darüber, dass Esther Schweins nach dem Tod ihres langjährigen Partners Lorenzo Mayol Quetlas im Jahr 2017 eine neue romantische Beziehung eingegangen ist. Ihr Fokus liegt seither auf ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter und ihrer vielseitigen Karriere.
2. Was ist über den verstorbenen Partner von Esther Schweins, Lorenzo Mayol Quetlas, bekannt?
Lorenzo Mayol Quetlas war ein mallorquinischer Landwirt und Bio-Bauer, der auf der Insel lebte. Er war nicht Teil des Showbusiness und bildete einen geerdeten Gegenpol zu Esther Schweins’ Berufsleben. Sie waren rund zwölf Jahre zusammen und haben zwei gemeinsame Kinder. Er starb im September 2017 im Alter von 53 Jahren nach kurzer, schwerer Krebserkrankung.
3. Wie viele Kinder hat Esther Schweins und wie heißen sie?
Esther Schweins hat zwei Kinder mit ihrem verstorbenen Lebensgefährten Lorenzo Mayol Quetlas. Ihre Tochter heißt Mina Stella (geboren 2007) und ihr Sohn trägt den Namen Pau (geboren 2008).
4. Wo lebt Esther Schweins derzeit? Pendelt sie zwischen Deutschland und Mallorca?
Esther Schweins hat seit 2008 einen festen Wohnsitz auf Mallorca, wo ihre Kinder aufwachsen. Für ihre beruflichen Verpflichtungen, die sie zur Versorgung ihrer Familie wahrnimmt, pendelt sie regelmäßig nach Deutschland. In Berlin wohnt sie, wie sie selbst berichtete, zeitweise in einer Wohngemeinschaft (WG).
5. War Esther Schweins in der Vergangenheit verheiratet oder verlobt?
Esther Schweins war mit Lorenzo Mayol Quetlas nicht verheiratet. Sie erklärte, dass sie sich keine stärkere Bindung vorstellen könne, als zwei gemeinsame Kinder zu haben. Zuvor war sie von 1995 bis 1997 mit ihrem Schauspielkollegen Ralf Bauer liiert.
6. Welche Rolle spielte die Tsunami-Katastrophe 2004 für Esther Schweins’ Leben?
Die Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 in Sri Lanka, die sie und ihre Mutter nur knapp überlebten, war ein radikaler Wendepunkt. Das existenzielle Schockerlebnis führte zu einer tiefgreifenden Neuorientierung ihres Lebens. Sie verließ Deutschland, trennte sich von vielen Besitztümern und fand später auf Mallorca eine neue Heimat und ihre große Liebe. Sie gewann die Erkenntnis, dass sie nicht zwingend nach Hause musste, um aufzutanken, sondern dies überall konnte.
Fazit: Esther Schweins – Die Freiheit als „neuer Freund“
Esther Schweins’ Lebensweg ist eine bemerkenswerte Chronik von öffentlichem Erfolg, tiefgreifenden Schicksalsschlägen und einer daraus resultierenden, außerordentlichen Resilienz. Die wiederkehrende öffentliche Suche nach „esther schweins neuer freund“ verkennt die Komplexität ihrer gegenwärtigen Realität: Nach dem Verlust ihres Lebensgefährten Lorenzo Mayol Quetlas im Jahr 2017 hat die Künstlerin ihr Glück nicht in einer neuen romantischen Bindung gesucht, sondern in ihrer inneren Stärke und Autonomie .
Ihre existenzielle Erfahrung, insbesondere das Überleben der Tsunami-Katastrophe 2004, führte zu einer radikalen Neubewertung des Lebens und der Entscheidung, Deutschland zu verlassen, um auf Mallorca eine geerdete Existenz aufzubauen. Der Tod ihres Partners zwang sie erneut, Sicherheiten hinter sich zu lassen und sich neu zu erfinden, diesmal als alleinerziehende, aber selbstbestimmte Mutter.
Esther Schweins hat gelernt, ihre Energie überall aufzutanken und nicht mehr von einem festen Zuhause oder einem Partner abhängig zu sein. Dieses unkonventionelle Leben zwischen der Finca auf Mallorca und beruflichen Verpflichtungen in Deutschland – symbolisiert durch ihre zeitweilige Berliner WG – ist Ausdruck einer hart erkämpften Ungebundenheit.
Der „neue Freund“ im Leben von Esther Schweins ist somit ihre eigene Freiheit, die aktive Gestaltung ihres Daseins und die tiefe Verantwortung für ihre Kinder. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, dass ein Happy End nach einem großen Verlust nicht zwingend in einer neuen Liebesbeziehung liegen muss, sondern in der Kraft, das Leben selbstbestimmt und voller Freude weiterzuleben, während man die Erinnerung ehrt.
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