James Bond 26: Was wir über den neuen 007-Film wissen – und was ihn so besonders macht

James Bond

Vier Jahre nach Daniel Craigs Abschied in “No Time to Die” nimmt Bond 26 endlich Formen an. Ende Juni 2025 verkündete Amazon MGM Studios, was viele gehofft hatten: Denis Villeneuve wird Regie führen. Der Mann hinter “Dune” und “Blade Runner 2049” soll der Agenten-Reihe neues Leben einhauchen. Kein Geringerer also – und das in einer Zeit, in der die Franchise erstmals seit über 60 Jahren nicht mehr unter Kontrolle der Broccoli-Familie steht. Die Erwartungen sind entsprechend hoch.

Villeneuve und sein Traum vom Geheimagenten

“Ich bin mit James-Bond-Filmen aufgewachsen, zusammen mit meinem Vater – angefangen bei Dr. No mit Sean Connery”, sagte Villeneuve bei der Bekanntgabe. Für ihn sei Bond “heiliges Terrain”. Große Worte, aber der 58-jährige Kanadier hat bewiesen, dass er mit großen Stoffen umgehen kann. Seine Dune-Filme spielten zusammen über eine Milliarde Dollar ein, beide waren für den Oscar als bester Film nominiert.

Bevor er sich jedoch voll auf 007 konzentrieren kann, steht noch “Dune: Messiah” an. Die Dreharbeiten für den dritten Teil der Wüsten-Saga beginnen demnächst in Budapest. Realistisch betrachtet: Vor Ende 2027 wird Bond 26 wohl nicht in die Kinos kommen. Damit würde der Film den bisherigen Rekord für die längste Pause zwischen zwei Bond-Filmen brechen – den hielt bisher “GoldenEye” mit sechs Jahren Abstand zum Vorgänger.

Die Suche nach dem neuen 007

Wer wird der siebte Bond-Darsteller? Diese Frage beschäftigt Fans seit Craigs Ausstieg. Die Gerüchteküche brodelt: Tom Holland, Jacob Elordi, Aaron Taylor-Johnson – alle wurden schon gehandelt. Doch laut Insidern sucht Villeneuve etwas anderes: ein unbekanntes Gesicht, Ende 20 bis Anfang 30, britisch. Die etablierten Namen wie Idris Elba oder Henry Cavill? Vermutlich zu alt für das, was dem Regisseur vorschwebt.

Das Drehbuch schreibt Steven Knight, bekannt für “Peaky Blinders” und “Eastern Promises”. Wer seine Arbeit kennt, ahnt: Bond 26 dürfte rauer werden, kantiger. Weniger Gadget-Spielerei, mehr physische Präsenz. Das Casting soll erst starten, wenn Villeneuve mit Dune fertig ist – also frühestens 2026.

Was Bond seit 60 Jahren ausmacht

Schnelle Autos, exotische Schauplätze, unmögliche Stunts – klar, das gehört dazu. Aber es gibt ein Element, das Bond von anderen Action-Helden unterscheidet: die Casino-Szene. Schon in “Dr. No” saß Sean Connery am Spieltisch, lässig, im Smoking, ein Martini in Reichweite. Dieses Bild hat sich eingebrannt.

Der Höhepunkt kam 2006 mit “Casino Royale”, als Daniel Craig ein nervenaufreibendes Poker-Duell gegen Le Chiffre lieferte. Was viele nicht wissen: Im Original-Roman von Ian Fleming war es gar kein Poker, sondern Baccarat – das Kartenspiel, das Bond erst zum Gentleman machte. Wer dieses klassische Spielgefühl selbst erleben will, findet heute Online Casinos mit Baccarat Spielen, die verschiedene Varianten anbieten – vom Punto Banco bis zum Chemin de Fer, teils mit Live-Dealern für echte Atmosphäre. Ob Villeneuve diese Tradition fortführt? Fans hoffen jedenfalls auf eine Rückkehr des eleganten Kartenspiels.

Amazon und das Erbe der Broccolis

Im Februar 2025 gaben Barbara Broccoli und Michael G. Wilson die kreative Kontrolle über die Franchise auf. Nach mehr als 60 Jahren als Familienunternehmen übernahm Amazon die Kontrolle über MGM. Viele Anhänger reagierten skeptisch – würde der Streaming-Gigant Bond mit Spin-offs und Serien verwässern, so wie es Disney mit Star Wars vorgeworfen wird?

Die Entscheidung für Villeneuve scheint eine Antwort auf diese Bedenken zu sein. Hier geht man nicht auf Masse, sondern auf Klasse. Berichten zufolge hat der Regisseur keinen Final Cut – das gilt für alle Bond-Regisseure. Allein sein Name signalisiert: Amazon verfolgt mit 007 ernsthafte Absichten.

Was man von Bond 26 erwarten kann

Eines ist sicher: Der Film wird nicht an “No Time to Die” anknüpfen. Nicht ein toter Bond, der wiederbelebt wird – sondern ein kompletter Neuanfang. Die Filme von Villeneuve, die er bisher gemacht hat, sind visuell beeindruckend und atmosphärisch dicht, aber sie haben kaum Humor. Die gewohnte Bond-Ironie könnte fehlen. Die Actionszenen könnten in einer Liga spielen, die das Franchise so noch nicht erlebt hat. Bis 2027 gibt es noch viel Platz für Spekulationen – und die Hoffnung, dass Villeneuve dem “heiligen Terrain” gerecht wird.

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